Skip to content

Gestensteuerung für Industrie und Maschinenbau

Was ist sie und wo wird sie eingesetzt? Wir werfen einen Blick auf Bedienkonzepte, UX und Interfaces für Gestensteuerung und deren Wirkung auf Maschinen.

Bedienung neu denken

Gesten statt Tasten und Touchscreens

In der industriellen Fertigung zählt jede Sekunde. Gestensteuerung ermöglicht es, Maschinen und Systeme ohne klassische Eingabegeräte zu bedienen. Definierte Handbewegungen lösen Funktionen aus, rufen Informationen ab oder bestätigen Arbeitsschritte. So lassen sich Prozesse schneller, intuitiver und ergonomischer steuern.

Richtig integriert wird Gestensteuerung Teil eines durchdachten Bedienkonzepts – mit klarer Logik, verständlichen Gesten und Interfaces, die auch unter realen Produktionsbedingungen zuverlässig funktionieren.

Wo Bedienung zum Prozess wird

Gestensteuerung mit echtem Nutzen

Gestensteuerung verändert, wie Menschen mit Maschinen arbeiten. Besonders dort, wo Hände belegt sind, Handschuhe getragen werden oder Bedienfelder ungünstig positioniert sind. In der Praxis heißt das: Ein Werker steht an der Anlage, hält ein Bauteil, prüft den nächsten Schritt – und löst per Handbewegung eine Funktion aus, ohne den Arbeitsplatz zu verlassen. Genau hier entstehen die Vorteile: weniger Unterbrechungen, weniger Umwege, klarere Abläufe.

Damit Gestensteuerung im industriellen Umfeld funktioniert, muss sie präzise geplant werden. Es reicht nicht, Bewegungen zu erkennen. Jede Geste muss eindeutig definiert, sicher erkennbar und fehlerfrei mit dem richtigen Arbeitsschritt synchronisiert sein. Eine falsche Geste darf keine falsche Aktion auslösen. Deshalb entstehen Gesten nicht abstrakt, sondern an realen Handgriffen aus dem Arbeitsalltag orientiert. Sie sollen leicht zu erlernen sein und sich natürlich anfühlen.

In vielen Projekten wird Gestensteuerung mit Armbändern oder Datenbrillen kombiniert. Datenbrillen erweitern den Blick um Montageanweisungen, Prüfschritte oder Servicehinweise direkt im Sichtfeld. Die Bedienung erfolgt über Gesten – ohne Controller oder umständliche Eingaben. Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist dabei das User-Interface-Design: Nutzer*innen brauchen klares Feedback, was erkannt wurde und was als nächstes passiert. So bleibt die Bedienung auch unter Stress zuverlässig.

  • Weniger Unterbrechungen im Produktionsablauf
  • Bedienung ohne Tasten, Maus oder Touchscreen
  • Klar definierte Gesten statt Fehlbedienung
  • Schnell erlernbar durch praxisnahe Bewegungen
  • Ideal für Wartung, Montage und Datenbrillen

Von der Idee zur Anwendung

So entsteht Gestensteuerung

Gestensteuerung entsteht nicht am Reißbrett, sondern aus realen Arbeitsabläufen. Am Anfang steht die Analyse: Welche Arbeitsschritte können vereinfacht werden? Wo stoßen klassische Bedienkonzepte mit Tasten, Touchscreens oder Menüs an ihre Grenzen? Darauf aufbauend wird ein Interaktionskonzept entwickelt. Dabei geht es um Fragen wie: Welche Gesten sind intuitiv? Welche Bewegungen sind ergonomisch und auch über längere Zeit angenehm auszuführen? Und welches Feedback benötigen Nutzer*innen, um sicher zu arbeiten?

Erst danach werden Bedienlogik und Interface gestaltet. Visuelle Hinweise, klare Rückmeldungen und eine verständliche Struktur helfen dabei, Gesten im Alltag zuverlässig einzusetzen. Gleichzeitig spielen technische Aspekte eine Rolle – etwa Sensorik, Softwareintegration oder die Einbindung in bestehende Maschinen. Durch Tests und Anpassungen wird das Konzept schrittweise verbessert, bis die Steuerung nicht nur technisch funktioniert, sondern auch im Arbeitsalltag akzeptiert wird.

Ganzheitliches Industriedesign

Weitere Designkompetenzen

Wir betrachten technische Produkte von der ersten Idee über Bedienkonzepte und Gestaltung bis zur Umsetzung. Dabei entstehen Lösungen, die funktional durchdacht, nutzerorientiert und klar positioniert sind. Hier finden Sie weitere Einblicke in die Designwelt, die wir aus Designerperspektive bewerten.

Hygienic Design
gestensteuerung-a2
Oberflächentechnik
Gestensteuerung - Oberflächentechnik
Mensch Maschine Schnittstelle
gestensteuerung-a3
Rapid Prototyping
gestensteuerung-a4
Datenbrille
gestensteuerung-a5

Antworten auf Ihre Fragen

Häufig gestellte Fragen

Komplexe Projekte werfen oft ähnliche Fragen auf. In unseren FAQ greifen wir die wichtigsten Punkte auf und beantworten sie kompakt und verständlich. Sie erhalten einen Überblick über unsere Herangehensweise, typische Herausforderungen und mögliche Lösungen. Sollten darüber hinaus Fragen offenbleiben, sprechen Sie uns gerne direkt an.

Tino Kalettka

Inhaber / Industrial Designer (MA)

Hans Simoleit

Berater / Dipl. Industriedesigner

Was ist Gestensteuerung und warum ist sie so wichtig?

Die Gestensteuerung ist ein Tool, das im Industrie- und Produktdesign schon lange nicht mehr fehlen darf. Dabei geht es nicht nur darum, mit einer modernen Formgebung zu arbeiten. Auch die Betriebssoftware muss entsprechende Eckdaten bereithalten und Anforderungen erfüllen, damit Gestensteuerung überhaupt realisiert werden kann. Viele Firmen befinden sich aktuell noch in einer Experimentierphase. Dennoch ist zu erwarten, dass in den kommenden Jahren viele neue und innovative Features entstehen werden.

Wie funktioniert Gestensteuerung in der Industrie?

Gestensteuerung funktioniert ähnlich wie die Bedienung eines Smartphones, das für viele Menschen längst zum Alltag gehört. In der Industrie werden viele Maschinen und technische Anlagen inzwischen durch Gesten gesteuert oder zumindest in diese Richtung entwickelt. Neben Gestensteuerung spielen auch Sprachsteuerung, die Steuerung mit dem Finger auf einem Touchscreen oder sogar die Steuerung mit den Augen eine Rolle. Gestik und Mimik sind wichtige Faktoren, um technischen Fortschritt und unternehmerisches Weiterkommen zu ermöglichen.

Welche Voraussetzungen müssen Maschinen für Gestensteuerung erfüllen?

Es ist nicht mehr notwendig, dass viele Befehle eingegeben werden müssen, um einen Arbeitsvorgang zu aktivieren. Wurden die entsprechenden Maschinen im Vorfeld dazugehörig designt und programmiert für die einzelnen Arbeitsabläufe, dann reicht die einfache Geste mit der Hand aus, um diese Arbeitsschritte auszuführen. Meist geschieht das in Verbindung mit einem entsprechenden Gerät wie z. B. einem Armband oder einer Datenbrille.

Ein großer Vorteil, der die Arbeit deutlich erleichtert und ermöglicht, Arbeiten schneller und mit weniger Barrieren durchzuführen. Dadurch bleibt mehr Raum für die Arbeit im Team, neue Abläufe zu erklären oder Ideen zu besprechen und zu verwirklichen. Voraussetzung ist, dass die Maschinen ein modernes Bedienfeld oder eine Schnittstelle haben, damit die Gestensteuerung auch erkannt und umgesetzt werden kann.

Wie werden Arbeitsschritte durch Gesten im System gesteuert?

Die Steuerung per Geste funktioniert besonders gut, wenn sie exakt mit dem entsprechenden Arbeitsschritt im System synchronisiert ist. Dafür müssen mit jedem Gerät nicht nur die Bewegungen festgelegt werden, sondern auch die Reaktionen beziehungsweise die Abläufe im Programm, die durch eine Geste ausgelöst werden. Diese müssen fehlerfrei funktionieren, damit keine falschen Aktionen ausgeführt werden.

Dabei spielen nicht nur Programmierung und Technik eine Rolle, sondern auch das Design der Gestik sowie technische Hilfsmittel wie ein Armband. Solche Geräte dürfen Bediener*innen nicht stören und sollten sich gleichzeitig unter Aspekten des Designs und der Corporate Identity in das Gesamtbild einfügen. Neue Gesten sollten außerdem leicht zu erlernen und anzuwenden sein. Besonders hilfreich ist es, wenn sie den eigentlichen Handgriffen der Arbeit nachempfunden sind, aber den Prozess gleichzeitig vereinfachen und beschleunigen. Modernes Design, aktuelle Softwarelösungen und gut geschulte Mitarbeiter*innen bilden gemeinsam die Grundlage für den unternehmerischen Erfolg durch Gestensteuerung.

Welche Rolle spielen Datenbrillen bei der Gestensteuerung?

Datenbrillen waren bis vor wenigen Jahren kaum ein Thema. Inzwischen stellen sie eine technische Möglichkeit dar, um Arbeitsabläufe deutlich zu vereinfachen. Sie können zusätzlich bei sportlichen Aktivitäten, bei Spielen oder als Schutzbrille genutzt werden. Es handelt sich dabei nicht um eine klassische Sehhilfe, sondern um eine Brille mit einem integrierten Minicomputer, der den normalen Blick mit zusätzlichen Daten anreichert.

Dadurch können viele verschiedene Informationen angezeigt werden, beispielsweise Simulationen oder digitale Hinweise. Das macht Datenbrillen zu einem innovativen Hilfsmittel bei der Planung von Projekten, bei der Kommissionierung von Produkten im Lager, bei der Einrichtung von Maschinen, im Anlagenbau oder bei der Fernwartung von Maschinen. Wenn Datenbrillen richtig designt sind und mit den passenden Daten versorgt werden, eröffnen sie ein breites Anwendungsfeld für Unternehmen.

Wie werden Datenbrillen gesteuert und welche Technik steckt dahinter?

Datenbrillen werden über einen internen Computer gesteuert. Mithilfe der Gestensteuerung können Daten virtuell bedient werden. Zusätzlich ist es möglich, Objekte über den Blick zu bewegen. Das kann etwa interessant sein, wenn Baupläne erstellt werden oder wenn eine Wohnung virtuell eingerichtet wird. Anpassungen können auch mit dem Finger oder über ein Display erfolgen.

Damit Gestenerkennung funktioniert, sind Datenbrillen mit Tiefensensoren oder zwei Kameras ausgestattet. Diese erfassen die Position der Finger, sodass virtuelle Objekte im Raum manipuliert werden können. So ist es unter anderem möglich, in einer virtuellen Zeitung zu blättern.

Ein Anbieter solcher Datenbrillen für kommerzielle Zwecke ist Google. Der Konzern hat bereits eine zweite Version seiner Datenbrille vorgestellt und dabei verschiedene Verwaltungsfunktionen überarbeitet. Dadurch wurden eine bessere Kontrolle sowie eine neue Gestensteuerung für Apps und Daten ermöglicht.

Welche Bedeutung hat User-Interface-Design bei der Gestensteuerung?

Beim User Interface handelt es sich um die visuelle, konzeptionelle und technische Gestaltung digitaler Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine. Obwohl dies zunächst kompliziert klingt, nutzen wir solche Schnittstellen bereits täglich. Interaktive Oberflächen begegnen uns beispielsweise beim Lesen von Nachrichten auf dem Smartphone, bei der Nutzung von Sprachsteuerung zum Schreiben von Texten, beim Arbeiten am Computer oder beim Anschauen von Filmen auf mobilen Geräten. Die Digitalisierung ist so weit fortgeschritten, dass User-Interface-Design viele unterschiedliche Formen annehmen kann.

Ein Interface am Bildschirm wird allerdings anders erlebt als die Steuerung über Gesten. Auch Spracheingaben und akustisches Feedback spielen dabei eine Rolle. Große Hersteller wie Samsung, Huawei oder Apple bringen mit jeder neuen Smartphone-Version Innovationen auf den Markt, die auch für die Industrie interessant sein können und neue Standards setzen. Gleichzeitig kann auch gutes, benutzerorientiertes Design bei der Gestensteuerung von Maschinen Innovationen vorantreiben.

Entscheidend ist dabei immer, dass die passende Software eingesetzt wird und optimal mit allen Komponenten zusammenarbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei stets Nutzer*innen beziehungsweise Bediener*innen. Das ist auch der zentrale Anspruch für SIMOLEIT DESIGN.

Preheadline Lorem Ipsum

HL (H2) Lorem Ipsum dolor sit amet conse

Body Short (115-145 Zeichen) Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore.

HL (H3) Lorem Ipsum dolor sit amet conse

HL (H3) Lorem Ipsum dolor sit amet conse

HL (H3) Lorem Ipsum dolor sit amet conse

HL (H3) Lorem Ipsum dolor sit amet conse

HL (H3) Lorem Ipsum dolor sit amet conse

HL (H3) Lorem Ipsum dolor sit amet conse

HL (H3) Lorem Ipsum dolor sit amet conse