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Datenbrillen mit
klarem Nutzen

Datenbrillen sind clevere Lösungen, die Informationen verständlich, praxistauglich und markenkonform in industrielle Arbeitsprozesse integrieren.

Industriedesign für Augmented Reality

Datenbrillen nutzerzentriert gestalten

Datenbrillen erweitern den Blick um digitale Informationen und machen komplexe Inhalte direkt im Sichtfeld nutzbar. Richtig gestaltet, unterstützen sie Menschen bei Wartung, Montage, Schulung oder medizinischen Eingriffen – freihändig, kontextbezogen und in Echtzeit. Entscheidend ist dabei nicht nur die Technik, sondern wie Informationen dargestellt werden und in welcher Situation sie sinnvoll sind.

Gutes Design von AR-Systemen beginnt deshalb beim Nutzungskontext: Welche Daten helfen wirklich – und wann wird Information zur Ablenkung? Nutzerzentriertes Industriedesign übersetzt diese Fragen in klare Interaktionskonzepte, verständliche Nutzerführung und ein Design, das Akzeptanz schafft und die Technologie im Arbeitsalltag sinnvoll nutzbar macht.

Design als Schlüssel zur Akzeptanz

Warum unsere Designs überzeugen

Eine Datenbrillen-Lösung bringt nur dann einen echten Vorteil, wenn sie im Arbeitsalltag tatsächlich genutzt wird. Genau daran scheitern viele Ansätze: nicht weil die Technik unbrauchbar wäre, sondern weil die Umsetzung im Einsatz stört. Wenn eine Brille unbequem sitzt, Informationen unübersichtlich einblendet oder nicht zum Arbeitsprozess passt, sinkt die Akzeptanz schnell – und das Potenzial der Technologie bleibt ungenutzt.

Deshalb beginnt gutes Design nicht beim Display, sondern bei den Nutzer*innen. Entscheidend ist zu verstehen, in welchen Situationen eine Datenbrille eingesetzt wird. Wo richten Menschen ihren Blick hin? Welche Handgriffe wiederholen sich? Welche Informationen fehlen im entscheidenden Moment? Eine Servicetechniker*in benötigt andere Hinweise als eine Fachkraft im Lager oder ein OP-Team im medizinischen Umfeld. Erst wenn diese Unterschiede klar sind, lässt sich festlegen, welche Inhalte eingeblendet werden – und welche bewusst im Hintergrund bleiben.

Ein zentraler Faktor ist die Menge der dargestellten Informationen. Zu viele Anzeigen im Sichtfeld können ablenken und die Fehlerquote erhöhen. Gute Gestaltung strukturiert Inhalte so, dass sie schnell erfassbar bleiben: klare Arbeitsschritte, relevante Messwerte oder eindeutige Warnhinweise. Gleichzeitig spielen Ergonomie und Bedienbarkeit eine entscheidende Rolle. Gewicht, Schwerpunkt und Passform bestimmen, ob eine Brille auch über längere Zeit angenehm tragbar ist. Ebenso wichtig ist eine Steuerung, die im Arbeitsumfeld funktioniert – etwa mit Handschuhen, bei Bewegung oder in lauter Umgebung. So entsteht eine praxistaugliche Datenbrillen-Lösung, die zuverlässig unterstützt und sich stimmig in bestehende Produkt- und Arbeitswelten integriert.

  • Reduzierte Fehler durch klar gestaltete Informationsdarstellung
  • Hohe Akzeptanz durch ergonomische Gestaltung 
  • Schnellere Abläufe durch Informationen am Einsatzort 
  • Zuverlässige Nutzung auch unter Industriebedingungen 
  • Stärkung der Markenwahrnehmung im Arbeitsalltag

Wissen direkt im Sichtfeld

Datenbrillen für Schulung und Training

Datenbrillen eröffnen neue Möglichkeiten für Schulung und Training in Industrieunternehmen. Arbeitsabläufe können direkt am realen Objekt vermittelt werden: Hinweise, Arbeitsschritte oder Sicherheitsinformationen erscheinen im Sichtfeld der Nutzer*innen. Neue Mitarbeiter*innen lernen Prozesse Schritt für Schritt im praktischen Kontext, während erfahrene Fachkräfte ihr Wissen strukturiert weitergeben können.

Damit solche Systeme im Betrieb wirklich funktionieren, ist jedoch entscheidend, wie sie in bestehende Arbeitsprozesse integriert werden. Datenbrillen sind Teil eines Zusammenspiels aus Mensch, Maschine und Umgebung. Deshalb werden konkrete Einsatzsituationen genau betrachtet, damit Gestaltungskonzepte entstehen, die im Alltag funktionieren und den Arbeitsfluss sinnvoll unterstützen.

Im industriellen Umfeld zählen Robustheit und einfache Handhabung. Eine Datenbrille muss auch bei Staub, wechselndem Licht oder mit persönlicher Schutzausrüstung funktionieren. Sie darf nicht drücken, verrutschen oder vom Arbeitsprozess ablenken. Gleichzeitig müssen Bedienung und Informationsdarstellung auch bei Bewegung, Lärm oder mit Handschuhen eindeutig bleiben. Nur so wird aus einer technischen Möglichkeit ein Werkzeug, das im Arbeitsalltag unterstützt.

Ganzheitlich gedacht

Weitere Designkompetenzen

Industriedesign bedeutet für uns, das gesamte Produktumfeld mitzudenken: Materialien, Bedienung, Hygieneanforderungen und technische Schnittstellen. Die folgenden Themen geben Einblick in weitere Bereiche der Designwelt – von Oberflächentechnik und Gestensteuerung bis hin zu Rapid Prototyping und Mensch-Maschine-Interaktion.
Hygienic Design
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Oberflächentechnik
Datenbrillen - Oberflächentechnik
Mensch Maschine Schnittstelle
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Gestensteuerung
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Rapid Prototyping
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Antworten auf Ihre Fragen

Häufig gestellte Fragen

Komplexe Projekte werfen oft ähnliche Fragen auf. In unseren FAQ greifen wir die wichtigsten Punkte auf und beantworten sie kompakt und verständlich. Sie erhalten einen Überblick über unsere Herangehensweise, typische Herausforderungen und mögliche Lösungen. Sollten darüber hinaus Fragen offenbleiben, sprechen Sie uns gerne direkt an.

Tino Kalettka

Inhaber / Industrial Designer (MA)

Hans Simoleit

Berater / Dipl. Industriedesigner

Was ist eine Datenbrille?

Was Sie im Film vor wenigen Jahren noch für Science Fiction gehalten haben, ist heute eine echte technische Möglichkeit. Eine Datenbrille ist eine Sehhilfe, die mehr kann. Äußerlich ähnelt sie einer Sport- oder Schutzbrille. Im Gestell befindet sich jedoch ein Mini-Computer. Die Gläser bestehen aus kleinen Bildschirmen, die den Blick mit Daten anreichern.

Ein Beispiel: Beim Blick in eine weite Landschaft können an jeder Erhebung und in jedem Tal digital die jeweiligen Höhenmeter angezeigt werden. Verstellt man den Blick, verschieben sich die Daten mit. Diese Technologie nennt man Augmented Reality (AR – angereicherte Wirklichkeit) oder Virtual Reality (VR – virtuelle oder scheinbare Wirklichkeit). Unter anderem hat Google mit Google Glass einen Vorreiter für Augmented-Reality-Brillen entwickelt.

Wie funktioniert eine Datenbrille technisch?

Eine Datenbrille wird über den internen Computer gesteuert und ist darüber hinaus mit dem Internet verbunden. Das bedeutet, sie kann auf Online-Anwendungen, Informationen und Ereignisse zugreifen und darauf reagieren.

Ihre Datenbrille kann – genau wie Ihr Smartphone – nicht selbst die aktuelle Temperatur an Ihrem Aussichtspunkt oder auf den Hügeln am Horizont messen. Sie kann jedoch auf verschiedene Wetterstationen zugreifen und deren Informationen auf dem Bildschirm anzeigen. Neben dem Display verfügen viele Virtual-Reality-Brillen über eine Kamera oder Sensoren, ein Mikrofon und Kopfhörer. Ihr Leistungsvermögen ähnelt damit dem eines durchschnittlichen Smartphones.

Wie werden Datenbrillen gesteuert und verbunden?

Datenbrillen arbeiten häufig mit dem Smartphone zusammen. Die verschiedenen Funktionen lassen sich über eine App auf dem Handy konfigurieren. Anschließend steuern Nutzer*innen die Brille entweder über Sprache oder Gestensteuerung. Beim Beispiel Google Glass enthält die Virtual-Reality-Brille keine Lautsprecher. Stattdessen werden Töne über Vibrationen direkt über die Schädelknochen an das Gehirn weitergeleitet.

Datenbrille vs. Head-Mounted Tablet?

Eine AR-Brille unterscheidet sich von einem sogenannten Head-Mounted Tablet.

Dieses smarte Tablet wird ebenfalls am Kopf getragen. Es ist jedoch nicht vom Tragen eines eigentlichen Brillengestells abhängig, sondern kann auch an einem Helm, einem Hut oder anderen kopfgetragenen Utensilien befestigt werden.

Die Steuerung funktioniert auch hier über ein angekoppeltes Smartphone und Sprache.

Was ist mit einer Datenbrille alles möglich?

Google hat eine der ersten Smart Glasses für den Alltagsgebrauch entwickelt. Schon seit einigen Jahren kann man mit Google Glass Nachrichten empfangen, direkt lesen oder sich vorlesen lassen.

Außerdem kann Google Glass:

  • per mobiler Navigation den Weg zu einer Zieladresse anzeigen
  • Fotos und Videos aufnehmen

Freizeitsportler*innen nutzen diese Möglichkeiten beispielsweise zum Spaß. Berufskicker*innen können mit solchen Brillen sogar neue Perspektiven für Fernsehübertragungen eines Spiels liefern. Einige Unternehmen haben Brillen speziell zum Spielen entwickelt. Damit lässt sich Virtual Reality voll ausschöpfen: Die unmittelbare Umgebung verwandelt sich durch die VR-Brille in eine Landschaft mit Hindernissen und Missionen. Diese Beispiele zeigen nur einen Ausschnitt dessen, was mit Datenbrillen möglich ist. Neben Freizeit- und Unterhaltungsanwendungen eröffnen sich insbesondere in Industrie, Forschung, Medizin und weiteren Arbeitsbereichen zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten.

Wo werden Datenbrillen in Unternehmen eingesetzt?

Im industriellen Bereich sind ebenfalls Apps auf dem Markt, die menschlichen Akteur*innen Prozesse erleichtern sollen:

  • Logistik: Logistikunternehmen verwenden Geräte zum Kommissionieren von Waren. Smart Glasses ermöglichen Lagermitarbeiter*innen freihändiges Entnehmen von Waren aus Regalen. Aufträge werden visuell und über Sprache gesteuert. Die Brille kann zusätzlich bei der Navigation durch die Lagergänge helfen und damit Wege verkürzen.
  • Wartung und Optimierung: Datenbrillen ergänzen die Beobachtungen des menschlichen Auges mit Daten und Messungen aus anderen Quellen. Monteur*innen können damit schneller Fehler an Maschinen finden. Verfahrenstechniker*innen identifizieren blitzschnell Engpässe in Produktionsanlagen.
  • Gesundheitsbereich: Datenbrillen können eine große Unterstützung oder sogar eine Revolution sein. Blinde Menschen erhalten über sie verbale Informationen über Hindernisse oder Einrichtungen – unter anderem den Standort eines Fahrstuhls an einer U-Bahn-Haltestelle. Chirurg*innen bekommen während einer Operation zusätzliche Informationen über den Zustand von Patient*innen oder die Reaktion bestimmter Organe auf den Eingriff.
  • Werbung und Marketing: Die Werbebranche beschäftigt sich mit der Funktion des Eye Tracking bei Brillenträger*innen. Damit können Marketingspezialist*innen nachvollziehen, welche Werbung Aufmerksamkeit erzeugt und bei welcher Proband*innen schnell weiterschauen.

Was macht ein gutes Design für Datenbrillen aus?

Die Definition für gutes Design von Datenbrillen liegt in der Erfüllung von Userbedürfnissen. Wichtig ist die Frage: Bei welchen Anforderungen soll die Datenbrille Nutzer*innen unterstützen und wie macht sie das am besten? Erfahrene Designingenieur*innen suchen dafür den Dialog mit den tatsächlichen Träger*innen der Brille. Sie begleiten, fragen und beobachten, um herauszufinden, wie das perfekte Design für die jeweilige Anwendung aussehen soll. Die technischen Möglichkeiten setzen dabei selten Grenzen.

Ein Beispiel ist der dänische Hersteller Grundfos, der Wasser- und Wärmesteuerungen produziert. Das Unternehmen arbeitet an einer Datenbrille, die Wartungsingenieur*innen bei der Überprüfung von Anlagen unterstützt. Die Techniker*innen laufen mit VR-Brille durch ein komplexes Wasserleitungssystem. Während sie dem Fluss folgen, zeigt ihnen die Brille Parameter wie Wasserdruck, Temperatur, Geschwindigkeit und andere wichtige Werte an. Die Brille wurde mit dem Wissen zahlreicher Wartungsingenieur*innen entwickelt. Gutes Design berücksichtigt die User Experience und die Benutzerschnittstelle.

Wichtige Fragen sind dabei zum Beispiel:

  • Wann ist eine Datenbrille für Ingenieur*innen wirklich sinnvoll?
  • Wann hilft die Datenfülle – und wann stört oder verwirrt sie?
  • An welcher Stelle im Sichtfeld soll welcher Messwert erscheinen?
  • Eignet sich ein Head-up-Display, bei dem Informationen direkt im Blickfeld erscheinen?
  • Soll ein kritischer Wert rot blinken oder sollen Fachleute alle Messwerte selbst interpretieren?

Die Technik kennt für fast alles eine Lösung. Über den Inhalt entscheiden jedoch gute Industriedesigner*innen. Grundsätzlich gilt bei neuen Technologien: Ausgangspunkt sollte immer ein konkretes Problem sein. Der Wunsch nach einer Datenbrille sollte ein tatsächliches Problem lösen. Ein gutes Designerteam unterstützt Unternehmen dabei, im Dialog die beste Lösung zu entwickeln. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und assen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie innovative Technologien Ihr Produkt oder Ihren Prozess verbessern können.

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